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Spielfilm

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Der Verwaltungsoberinspektor
Von der Filmförderung abgelehnt. Für 3.500,- DM trotzdem gedreht:
Auf der Suche nach freundschaftlich-väterlicher Anlehnung lernt die 24 jährige, etwas kontaktarme Büroangestellte Corinna Schramm (ULRIKE GROTE) über eine Heiratsanzeige Ewald Eichten (MATTHIAS FUCHS, Lola, Der Totmacher, Das Arche Noah-Prinzip), 51, einen grundsoliden Verwaltungsoberinspektor kennen. Vom weltmännischen Auftreten Eichtens angezogen, zieht sie zu ihm in einen Hamburger Vorort. Doch schnell stellen sich Zweifel ein: Betrügt er sie mit anderen Frauen? Ist er in ein Verbrechen verwickelt?
Und wer ist Vera?
Schlimme Ahnungen werden zur grausigen Gewißheit. Doch der Verwaltungsoberinspektor hütet das Geheimnis auf seine Weise.

"Das hier unten ist nichts für Dich, mein Kind"
Wenn Der Verwaltungsoberinspektor von einer Obsession handelt die fatal endet, so waren alle Beteiligten an diesem Film von einer ähnlichen Leidenschaft getrieben.
Unbeirrt von der Ablehnung der Hamburger Filmförderung wurde das Filmprojekt vom ersten Ausdruck des Drehbuchs, bis zur Premiere im Alabama-Kino in Hamburg für nur 3500,- DM verwirklicht.
Die Ernsthaftigkeit und Leidenschaft des Teams waren in der Lage eine Reihe von Filmprofessionellen zur Mitarbeit zu bewegen. Matthias Fuchs und Ulrike Grote vom Ensemble des Deutschen Schauspielhauses konnten für die beiden Hauptrollen gewonnen werden. Der japanische Kamerahersteller Ikegami, die Studios Telemontis (Bildschnitt) und Mille-Musik (Tonmischung) stellten kostenlos Technik zur Verfügung.
Das ganze ist von einem Prinzip beflügelt, das nicht auf staatliche Förderungsmittel wartet oder sich von umständlichen bürokratischen Beantragungen lähmen lässt.
Ein Jahr nach Entstehung der Drehbuchidee war der Film fertiggestellt. Uraufführung war am 28. April 1994 im Alabama-Kino auf Kampnagel. Tatzeit 23 Uhr.

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Hamburger Morgenpost, 30.04.1994  Presseagentur Public Address, Juni 1994

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Kurzfilm

Das Büro
Die Wahrheit zum Ende des Hamburger Filmbüros
1995 wurde dem Hamburger Filmbüro die Lizenz zum Fördern entzogen. Nach Gerüchten in der Hamburger Filmszene, weil herauskam dass die verantwortlichen Geldgeber jahrelang von den Amerikanischen Großverleiher bestochen wurde nur langweiliges Betroffenheitskino zu fördern, welches der amerikanischen Kinoweltmacht keine Konkurrenz bieten konnte ("hunderprozentig unglaubwürdig ist das ja auch nicht" wie die TAZ zur 1995 zur Premiere von "Das Büro" befand).

Leider fehlte uns die Unterstützung der üblichen Filmförderungen um die ganze schreckliche Wahrheit zu veröffentlichen. Deshalb kamen wir nur bis zur Produktion dieses auf 16mm gedrehen Trailers. Der Rest lauert immer noch in unserem Giftschrank und hart der Verfilmung.

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taz, 01.12.95

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Marketingvideos

Monatsprogramm Markthalle

Markthalle-Mischer

In den 90ern entwarf ich für Wolfgang Landt, den Geschäftsführer des Hamburger Veranstaltungszentrum "Markthalle", ein Konzept für ein Videomonatsprogramm, mit welchem sich die Besucher sich während der Einlassphase über die kommenden Veranstaltungen informieren konnten.
Hierfür schnitt ich die festen Trailer und entwarf das Grafikdesign. Fast zwanzig Jahre lief der Start-Clip bei jeder Veranstaltung

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Musikvideo "Leberwurst"

Comp-1-(0-00-02-12)

Der Schlag ist... Leberwurst
Musikvideo zu dem Kunstprojekt Leberwurst des Aktionskünstlers "Das HelMuth"...
Wurde leider kein Hit und somit nicht mein Durchbruch als Musikvideoregisseur 🙂

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Tanztheater

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Etwas über Tiere
Ein Stück ohne text für zwei Tänzer
1994 - mein Film "Der Verwaltungsoberinspektor" war gerade im Hamburger Alabama-Kino gelaufen - hat mich der Tänzer Arthur Stäldi gefragt, ob ich Lust hatte, aus der Perspektive des Filmemachers ein Tanztheaterstück mit zwei zu allem bereiten Tänzern zu inszenieren. Stäldi hatte sich gerade mit seiner Partnerin Renate Graziadei von der Hamburger Tanztheater-Choreographin Rica Blunk mit ihrer Tanztheaterlegende COAX getrennt um mit dem Projekt GR AS 888 - das "Labor" vor dem Namen kam später hinzu - eigene Wege zu gehen. Er fragte zu dieser Zeit wohl etliche Leute aus allen Sparten und Berufsgruppen, denn das Prinzip, welches hinter GR AS 888 stecken sollte, war dem Tanztheater neue Impulse zu geben, indem man tanzfremde nicht nur an einer Produktion beteiligte, sondern sie das gesamte Stück entwerfen und - soweit dies ohne Erfahrungen in Choreographie möglich ist - auch choreographieren ließ.
Animalisches
Ich habe mich also hingesetzt und überlegt was denn gerne mit zwei Tänzern im Theater anstellen würde. Meine erste Idee war denn auch schnell "Die Zoogeschichte" von Edward Albee ohne Text umzusetzen. Für mich ging es in dem Stück immer um die allgegenwärtige Einsamkeit, welche uns seit dem Rauswurf aus dem Paradies - dem Zeitpunkt der Differenzierung zwischen uns und der Welt - auf den Seelen lastet, und um die Unfähigkeit damit umzugehen. Da der Hauptdarsteller Jerry in den Zoo geht um etwas über die Miteinandern von Tieren untereinander und Tieren mit den Menschen zu erfahren fand sich auch schnell der Titel des Stückes: "Etwas über Tiere". Ich schrieb also innerhalb einer Nacht ein erstes Konzept, daß noch als "basierend auf Edward Albees Zoogeschichte" untertitelt war.
Die Verantwortlichen der Kampnagelfabrik in Hamburg mochten das Konzept und für ein Budget von 17.000,- DM sollten wir das Stück für das Nachwuchsfestival "Junge Hunde" auf die Beine stellen.
Im März '95 fingen wir an.

Musikalisches
Da wir zu Beginn noch keinen Musiker hatten, benutzen wir für den Entwurf der Ouvertüre Throbbing Gristles "CD1". Da das Stück mit seiner chaotischen Klangcholage sehr treffend den 12 Minuten Abriss "Evolutionsgeschichte von Beziehungen" der Ouvertüre untermalte, übernahmen wir die Musik ins endgültige Stück. Nachdem ich mit einigen der auf Kampnagel ansässigen Musikern gesprochen hatte wandte ich mich an meinen alten Gitarristen Daniel Lüdke, einem klassischen Gitarristen, der schon meinen dilettantischen Gehversuchen im Musikbereich einiges an musiktheoretischem Fundament verliehen hatte. Als ich ihm erzählte worum es in dem Stück gehen sollte - nämlich um die Unfähigkeit mit Einsamkeit umzugehen - spielte mir Daniel einige melancholische Stücke, die er auf der klassischen Gitarre eingespielt hatte vor. Eines davon wurde schließlich die Musik für den Einlass. Während sich sie alle hinsetzen spielt es gerade so laut, daß die Unterhaltungen unangenehm werden.Für das eigentliche Stück schwebte mir allerding etwas anderes vor. Ich spielte Daniel das Stück der Ouvertüre von Throbbing Gristle vor. Von diesem Punkt aus entwickelten wir das erste Stück des originalen Soundtracks. und experimentierten ein wenig herum in welche Richtung sich die Musik entwickeln könnte. So nahmen wir z.B. für das Segment "Beziehung" 8-Ton-Spuren Abendprogramm aus dem Fernsehen auf. Daniel nahm schließlich noch acht weitere Tracks auf, arangierte sie durch und spielte noch auf einer weitere Spur einer alte Kalimba - ein Urlaubsandenken von irgendeinem Ende dieser Welt - ein.
Von da an zauberte Daniel nur mit seiner Gitarre und ein ein paar Rhythmuseiern ausgestattet einen wunderbaren Gitarrensoundtrack, dem man wahrscheinlich in den wenigsten Fällen seine Instrumentierung anhört. Wie Garbiele Wittmann es in der taz so schön formulierte entwickelt Daniels Musik "einen Spannungsbogen, der zwar die Ohrmuscchel reizt, aber nicht reißt. Selbst wenn die Tänzerin auf der Bühne minutenlang nur mit dem Kopf wackelt, wird die Szenerie nie langweilig".

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Presseberichte:

Heimat Bregenz, 03.04.95 taz, 08.05.95 Hamburger Morgenpost, 11.05.95 Hamburger Abenbblatt, 11.05.95 taz, 13.05.95 Hamburger Morgenpost, 13.05.95 Die Welt, 13.05.95 Hamburger Abenbblatt, 13.05.95

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Musikproduktion

Joey Thais Culturekey


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